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Kennen Sie auch
das Hochgefühl, eine tolle Idee zu haben? Kennen Sie auch den Drang, diese
Ideen dann anderen mitteilen zu wollen, Feedback zu bekommen, weiter daran
herumzuspinnen? Oder sind sie einfach ein neugieriger Mensch, der sich gern
von Ideen anderer inspirieren lässt, der gerne die Begeisterung anderer
teilt? Dann willkommen beim Hamburger Ideen-Salon! Hier sind Sie richtig.
Der Hamburger
Ideen-Salon ist gedacht als Ort der Begegnung für begeisterte und breit
interessierte Menschen. Menschen mit Ideen sollen hier auf Menschen mit
einem offenen Geist treffen. Die Atmosphäre soll den Austausch von
Informationen und Anregungen fördern. Gewinner sollen sowohl Ideeninhaber
wie auch ihre Zuhörer sein. Der Hamburger Ideen-Salon ist als Forum
konzipiert, in dem Ideen auf Optimismus und offene Ohren stoßen - ohne dass
aber deshalb kritischer Geist ausgeschaltet wäre. Wer also Sparringpartner
für seine Konzepte sucht, ist beim Hamburger Ideen-Salon richtig.
Ziel
Anders als in
den inzwischen weit verbreiteten "Business Networking" Foren steht beim
Hamburger Ideen-Salon jedoch nicht die Anbahnung von Geschäftskontakten im
Vordergrund. Es geht auch nicht darum, Kapitalgeber zu finden. Der Hamburger
Idee-Salon soll vielmehr ganz bewusst frei vom Druck
verhandlungsorientierter Gespräche sein. Es geht nicht darum, eine Idee "zu
verkaufen"! Viel wichtiger ist es, die Idee als möglichst begeisternde
"Geschichte" zu erzählen.
Was das bringen
soll? Es bringt den Ideeinhaber weiter und ist also produktiv. Es bereichert
die Zuhörer und macht also Spaß. Das bedeutet:
Mehrwert für den Ideeninhaber...
-
Workout für die Idee, um sie fit für
die Umsetzung und "offizielle" Präsentation zu machen
-
Vertiefung des eigenen Denkens während der Erarbeitung der Präsentation
- Einüben
des Umgangs mit unterschiedlichen Rezipienten oder gar Zielgruppen
und Mehrwert für die Teilnehmer
-
Training der eigenen Kreativität und
Dialektik
-
Austausch von Inspirationen mit
Ideengebern und anderen Teilnehmern
-
Erweiterung des Horizonts
Leitgedanke ist
der "Dreisprung" Idee - Wort - Tat: Gedanken sollen in Worte
gefasst werden, um schließlich in Taten/Aktionen zu münden. Denn ein
Gedanke, eine Idee, die nicht ausgesprochen wird, die kein Publikum bekommt,
die muss notwendig verkümmern. Und eine Idee mit Publikum, die nicht zu
Handlungen führt, kann im wahrsten Sinn des Wortes wenig in unserer Welt
bewegen, die doch Bewegung so nötig hat. Der Hamburger Ideen-Salon sieht
sich damit als Förderer des Fort-schritts in Zeiten des Still-stands.
So wichtig es
am Ende natürlich ist, Partner und Geld für die Umsetzung (Aktion) einer
Idee (Gedanke) zusammenzubringen; der Zwischenschritt der Formulierung und
Präsentation (Wort) sollte darüber nicht vernachlässigt werden. Damit ist
jedoch nicht die Präsentation in geschäftskritischer Atmosphäre gemeint,
denn sie ist der Kreativität, dem freien Spiel der Gedanken nicht
förderlich. Stattdessen geht es dem Hamburger Ideen-Salon um etwas, das
Kleist mit "allmähliche[r] Verfertigung der Gedanken beim Reden" (http://gutenberg.spiegel.de/kleist/erzaehlg/gedanken.htm)
bezeichnet hat.
"Und siehe
da, wenn ich mit meiner Schwester davon rede, welche hinter mir sitzt, und
arbeitet, so erfahre ich, was ich durch ein vielleicht stundenlanges Brüten
nicht herausgebracht haben würde. Nicht, als ob sie es mir, im eigentlichen
Sinne, sagte; den sie kennt weder das Gesetzbuch, noch hat sie den Euler,
oder den Kästner studiert. Auch nicht, als ob sie mich durch geschickte
Fragen auf den Punkt hinführte, auf welchen es ankommt, wenn schon dies
letzte häufig der Fall sein mag. Aber weil ich doch irgendeine dunkle
Vorstellung habe, die mit dem, was ich suche, von fern her in einiger
Verbindung steht, so prägt, wenn ich nur dreist damit den Anfang mache, das
Gemüt, während die Rede fortschreitet, in der Notwendigkeit, dem Anfang nun
auch ein Ende zu finden, jene verworrene Vorstellung zur völligen
Deutlichkeit aus, dergestalt, daß die Erkenntnis zu meinem Erstaunen mit der
Periode fertig ist."
Was Kleist die
Schwester war, das möchten die Mitglieder des Hamburger Ideen-Salons
Ideeninhabern sein - und mehr! Denn die Mitglieder wollen nicht nur stumm
einem Monolog lauschen. Sie sind vielmehr aktive Zuhörer mit eigenen
Vorstellungen und offenem, aber kritischem Geist. Sie sind bereit, sich
einzumischen und ehrliches Feedback zu geben. Ideeninhaber treffen beim
Hamburger Ideen-Salon also auf ein wohlwollendes Publikum ohne eigene
Interessen an der Idee. Seine Rückmeldungen sind daher frei von den
persönlichen Interessen von Freunden oder den geschäftlichen
Interessen möglicher Kooperationspartner oder Investoren. Feedback aus dem
Kreis der Mitglieder des Hamburger Ideen-Salons haben daher noch einen ganz
eigenen Stellwert als das der verschiedenen Interessengruppen, denen
üblicherweise Ideen präsentiert werden.
Der Hamburger
Ideen-Salon steht damit in der Tradition der Salons des 18. und 19.
Jahrhunderts, die "eine Zusammenkunft stimulierender Menschen mit Niveau
unter dem Dach eines inspirierenden Gastgebers" waren, um "sich
einfach gegenseitig Freude zu bereiten, den Geschmack zu verfeinern und ihr
Wissen durch Unterhaltung und Lesungen zu erweitern ganz im Sinne Horazens
'um zu gefallen und zu bilden'." (nach Wikipedia,
http://en.wikipedia.org/wiki/Salon_%28gathering%29)
Wenn sich dann
auch eine Kooperation zwischen Ideengeber und Salonmitgliedern ergeben
sollte - umso besser. Aber es ist nicht das Ziel der Zusammenkünfte. Im
Mittelpunkt steht die Zusammenführung einer Idee und ihres Inhabers mit den
vielfältigen Erfahrungen und unterschiedlichsten Hintergründen der
Mitglieder des Hamburger Ideen-Salons. Ehrliches Feedback ohne Druck ist das
Motto.
Im Mittelpunkt
jeder Zusammenkunft des Hamburger Ideen-Salons steht eine Idee. Ein
Ideeninhaber erhält durch den Salon ein Forum zur Präsentation seiner
Gedanken vor einem interessierten, offenen, wohlmeinenden, aber auch
kritischen Publikum (10 bis 20 Teilnehmer).
Die
Zusammenkünfte finden in einem zwanglosen nachmittäglichen Rahmen an einem
Wochenendtag in unregelmäßigen Abständen statt.
Präsentation
Am Anfang der
Zusammenkunft steht nach einer kurzen Vorstellung/Einführung eine ca. 30-45
minütige Präsentation durch den Ideengeber. Sie soll die Idee in einer
lockeren, allgemein verständlichen Form darstellen. Das dient sowohl dem
Verständnis der Zuhörer wie auch der Klärung und Festigung der Gedanken des
Ideengebers. Es geht bei der Präsentation also nicht nicht um ein
Zahlenfeuerwerk oder wissenschaftliche Korrektheit, sondern um Begeisterung.
Rekapitulation
Auf die
Präsentation folgt eine kurze Rekapitulationsphase, in der ein Moderator
zusammen mit dem Ideengeber das Thema anhand einiger Fragen nochmals aus
unterschiedlichen Blickwinkeln beleuchtet und ggf. vertieft.
Diskussion
Schließlich
mündet die Zusammenfassung in eine moderierte Diskussion mit allen Zuhörern.
Der Ideengeber stellt sich den Fragen des Hamburger Ideen-Salons und erhält
Feedback. Die Zuhörer urteilen über die Idee vor ihrem eigenen
Erfahrungshorizont wohlwollend, aber kritisch. Zwei vorher bestimmte Zuhörer
nehmen dabei ganz bewusst die Rolle eines Fürsprechers und eines advocatus
diaboli ein, um ein inspirierendes Spannungsfeld der Meinungen aufzubauen -
und den Ideengeber herauszufordern.
Tischgespräch
Nicht alle
Diskussionsbeiträge lassen sich in großer Runde zuende verfolgen. Daher soll
ein gemeinsames Kaffeetrinken nach der Diskussion Raum für Vertiefung in
kleinerer Runde bieten. Der Ideengeber erhält Gelegenheit, für ihn besonders
wertvolles Feedback Aug in Aug mit den Zuhörern sammeln - aber es entsteht
auch ein Raum für darüber hinaus gehende Themen.
Bewegung
Geistige
Bewegung wird unterstützt durch körperliche. Auf Gedanken sollen ja Aktionen
folgen. Deshalb wird eine Zusammenkunft des Hamburger Ideen-Salons mit einem
gemeinsamen Spaziergang beschlossen. Er bricht die vergleichsweise starre
Organisation eines Vortragsraums bzw. einer Kaffeetafel auf und gibt
Gelegenheit zur Bildung neuer Gesprächsgruppen. Der Körper kommt nach dem
Zuhören, Diskutieren und Genießen wieder in Bewegung - und stößt damit
hoffentlich nocheinmal neue Gedanken an.
Der Hamburger
Ideen-Salon will ein Forum für neue, spannende Ideen bieten. So sehr
Ideengeber aber auch ein Publikum für Ihre Gedanken schätzen - sie scheuen
auf der anderen Seite auch immer wieder die (verfrühte) Öffentlichkeit aus
Angst vor "Ideenklau". Das ist verständlich, beschränkt aber leider die
Möglichkeiten zur Verfeinerung von Ideen und limitiert das Feedback. Das
wiederum macht viele Ideeninhaber unsicher, ob ihre Idee überhaupt "Wert"
hat. Denn es fehlt ihnen ja an Zweitmeinungen.
Der Hamburger
Ideen-Salon möchte diesen Teufelskreis durchbrechen. Ideen verdienen
angstfrei ausgesprochen zu werden - um sie zu verifizieren, zu erhärten, zu
verbessern, aber auch um sie womöglich zu falsifizieren und für zu leicht zu
befinden. Beide Ergebnisse sind gute Ergebnisse. Denn zunächst haben Ideen
keine Qualität; die entsteht vielmehr erst durch ein Publikum, das sie als
"erfolgversprechend", "spannend", "cool" oder aber "durchschnittlich", "fad"
bewertet. So schwer es auch fällt, Ideeninhaber müssen also ergebnisoffen
bei ihren Präsentationen sein.
Sind Ideengeber
ergebnisoffen und steht ihnen im Grunde nur noch die Angst vor "Ideenklau"
im Wege zu einer Präsentation, dann bietet der Hamburger Ideen-Salon
Erleichterung. Die Mitglieder des Hamburger Ideen-Salons haben alle eine
Verschwiegenheitserklärung unterzeichnet, die sie verpflichtet, Ideen, die
ihnen bei Zusammenkünften vorgestellt werden, weder direkt noch indirekt
selbst zu verwirklichen.
Eine Kopie der
Verschwiegenheitserklärung kann ein Ideeninhaber jederzeit vom Hamburger
Ideen-Salon anfordern.
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